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14 June 2009 @ 10:26 pm
Teach Me To Feel {translated standalone}  
Title: Teach Me To Feel
Author: ourgossip_lips , translated by thingsbrickssay /ten_talents
Rating: PG.
Pairing: Gabe Saporta / William Beckett
POV: William's
Words: 2391
Summary: School Hike. AU.
Disclaimer: Don't own. Fiction.
Warning: This is not the original fic. It can be found here. I just thought it should be translated into German.

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„Kann ich hier sitzen?“, fragt mich ein zierliches Mädchen.

„Nein“, antworte ich, trotzdem rutsche ich ein Stück zur Seite, um ihr Platz zu machen und graziös lässt sie sich neben mich fallen. Kaum, dass sie sitzt, beginnt sie auch schon ein Gespräch mit dem Mädchen im nächsten Sitz, als mehr und mehr Leute in den Bus kommen. Ich weiß bereits, dass das hier eine schreckliche Busfahrt sein wird.
Schnell hole ich meinen iPod aus der Tasche und das Geschnatter der anderen wird langsam durch die lauten Gitarrenklänge übertönt.

Ich muss seufzen, während ich mir die anderen im Bus ansehe. Eigentlich sollte es hier eine Art Test geben, damit man auf diesen Ausflug mitdarf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil der Schüler, die teilnehmen, nicht die Wanderung und die Umgebung genießen wollen, sondern nur die Chance ergriffen haben, aus der Schule rauszukommen. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken, es ist schließlich schon eine ganze Weile her, dass ich irgendwo war, das sich nicht bei mir in der Nähe befand. Normalerweise ist mein Radius auf die altbekannten Wege beschränkt. Ich bin kurz davor, mir sogar meine [eigenen Wege auszudenken.

Aber ich rege mich ja gar nicht auf, einige der Plätze, die ich dadurch finde, sind wirklich wunderschön. Grad neulich erst fand ich eine hübsche kleine Lichtung ganz tief im nördlichen Teil des Waldes, vielleicht etwa sieben Kilometer hinein. Natürlich ist das eine ganz hübsche Strecke, aber wenn du einmal da bist, ist es das völlig wert.

„OH MEIN GOTT! NICHT ECHT?!“, ruft das Mädchen neben mir, während sie ihre Hände einsetzt, um dramatisch ihren Mund zu verdecken. Ich kann nur die Augen verdrehen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass das, worüber sie sich gerade unterhalten haben, irgendeine typische, ätzende, völlig uninteressante Teenager-Geschichte ist. Schnell drehe ich meine Musik noch weiter auf, bis sie das einzige ist, was ich höre. Der Bus fährt an und wir sind unterwegs.

***

„Okay, alle mal herhören!“, ruft Mr. Tarvin, als alle Schüler den Bus verlassen haben. „Wir nehmen den...“ Er fährt fort, aber ich kann ihn über das Stimmengewirr hinweg nicht mehr verstehen. „Ich sagte, wir nehmen den Pfad C!“ Er schreit nun im Versuch, gehört zu werden. „Und wir bleiben zusammen, ja? Keiner braucht im Alleingang den Wald zu erkunden und meinen Job zu gefährden.“ Er lacht nervös und ich verdrehe nur meine Augen, bevor ich mich auf den Weg zum Anfang der Bäume mache. Dort sind sechs Wege ausgeschildert, und sobald ich den mit dem Namen 'C' finde, versinke ich erneut in Gedanken.

„Mr. Beckett!“, brüllt Mr. Tarvin und hält mich mit einer Hand zurück, bevor ich zu tief in den Wald laufe. „Hast du nicht gehört, was ich gerade darüber gesagt habe, dass wir zusammen bleiben?“ Er stemmt seine Hände in die Hüften und fast hätte noch gefehlt, dass er mit dem Fuß aufstampft. Ich verdrehe nur die Augen, bleibe jedoch da, wo ich bin, bis die anderen Schüler, etwas mehr als 25, auch endlich ihren Weg zum Waldrand gefunden haben.

„Gibt es hier irgendwelches Ungeziefer?“, fragt ein Mädchen überflüssigerweise. Mr. Tarvin nickt schnell, in sich hineingrinsend.
„Ew!“, ruft das Mädchen, das gefragt hat, die meisten der anderen stimmen mit ein. Erneut verdrehe ich meine Augen, dann setzt sich die Gruppe in Bewegung.

Der Wald ist wirklich schön, überall sind Wildblumen und die Bäume haben saftige, grüne Blätter. Doch als wir tiefer vordringen, verschwindet diese Schönheit schnell und alles wirkt irgendwie.. tot. Der Großteil der Blätter liegt auf dem Boden und der Rest auf den Bäumen wirkt eher braun als grün. Es gibt keine Blumen mehr und überall liegt der Kot von Waldtieren auf dem Boden. Langsam sinkt meine Laune, ich hatte eindeutig etwas besseres erwartet, Anstatt dass ich mich jetzt also unnütz darüber aufrege, wie tot diese Bäume sind, wende ich mich meiner anderen Umgebung zu: Den anderen Schülern.

Zum einen Teil ist da eine Gruppe Mädchen, die bei jeder Fliege, die vorbeikommt, aufschreien. Das Mädchen, das im Bus neben mir saß, ist dabei. Außerdem gibt es eine Gruppe Jungs, die herumalbern und Steine auf Kaninchen und Eichhörnchen werfen, die vorbeihuschen. Dann ist da noch eine weitere Gruppe, die Wahrheit oder Pflicht spielen, während sie gehen und jedes Mal kichern, wenn jemand eine Wahrheit erzählt. Und dann bin da ich vorne, ganz alleine. Erneut drehe ich mich um, um nachzusehen, ob ich noch eine der Gruppen vergessen hab, doch das ist nicht der Fall. Wie erbärmlich.

„Hi“, sagt plötzlich eine Stimme hinter mir. Sie klingt fröhlich, ich drehe mich um, um zu sehen, wer mich da angesprochen hat und sehe mich plötzlich einem anderen Jungen gegenüber. Er lächelt mich leicht an, und – auch wenn ich es nicht zugeben will – er ist wahnsinnig attraktiv.

„Uh, hi“, erwidere ich, verwirrt, dass jemand mich anspricht. Ich gehe in meinem schnellen Tempo weiter und zu meiner großen Überraschung folgt er mir. „Gibt es da etwas, das du willst?“, frage ich, in der Hoffnung, er würde sich umdrehen und dahin zurückgehen, wo er herkam. Aber wo [kam er überhaupt her? Ich hatte ihn nicht in der Wahrheit-oder-Pflicht-Gruppe gesehen, aber auch nicht Steine auf Tiere werfend. Also wo war er?

„Warum gehst du alleine?“, fragt er freundlich. Ich gehe schneller, doch er bleibt weiter neben mir und gibt nicht auf.

„Weil ich gerne allein bin“, erwidere ich harsch, und hoffe, dass er den Wink mit dem Zaunpfahl versteht und abhaut. Der Rest der Schüler ist etwa 150m hinter uns, trotzdem kann man noch immer die nervigen Mädchen kreischen hören und irgendetwas daran, wie er seine Schritte auf meine anpasst, ist beruhigend. Und trotzdem will ich ihn hier nicht haben, ich bin ein Einzelgänger. Und Einzelgänger hängen nicht mit anderen Leuten herum.

„Ich auch“, sagt er, während er auf einen Stock tritt, der mitten auf dem Weg liegt und laut knackt. Ich verdrehe die Augen, doch halte meinen Kopf aufrecht, verbissen, ihn nicht denken zu lassen, dass ich an seiner Gesellschaft interessiert wäre. Ich höre ein erneutes Klicken, doch es ist kein Stock. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was es ist, aber das Geräusch war schon da, seit wir losgegangen waren. „Aber ich kann die da auch nicht leiden“, meint er, während er über seine Schulter auf den Rest der Gruppe zeigt. [Mensch. Ich frag mich wieso

„Ja, ich auch nicht“, höre ich mich selbst sagen. [Na, das war dumm. Wenn du mit ihm redest, wird das nicht dafür sorgen, dass er abhaut. Auf irgendeine Weise scheint meine Ablehnung generell allen Menschen gegenüber zu gefallen , denn er lächelt mich breit an.

„Hast du ein Problem damit, wenn ich ein bisschen mit dir gehe?“, fragt er, versuchend die Nervosität in seiner Stimme zu verstecken. Ich beiß mir nachdenklich auf die Lippe und gucke in den Himmel, während ich überlege, ob ich zustimmen oder ablehnen soll. Natürlich, er wirkt sehr nett und seine Stimme ist auch herrlich beruhigend, ganz davon abgesehen, dass er unglaublich gut aussieht. Aber ist das ein Grund? Ich hörte ein erneutes Klicken und drehe mich zur Seite, wo ich sehe, wie er mit etwas herumhantiert, dass sich in seiner Tasche befindet.

„Ich denke mal, es würde nicht wehtun“, seufze ich. [Einen Moment, was? Ich dachte, ich würde ihn nicht bei mir bleiben lassen.

„Danke“, grinst er, während ich meine Geschwindigkeit beschleunige. Vielleicht gibt er auf und haut von alleine ab, wenn ich ihm zu schnell bin. „Sag mal“, fängt er an, während er aufholt und nun ohne Probleme in meiner Geschwindigkeit weitergeht „wenn du gerne alleine bist, warum kommst du dann mit auf diesen Ausflug?“ Fragend mustert er mich.

„Weil ich wandern mag“, antworte ich schnell, ohne über eine Antwort nachzudenken. „Und du?“, frage ich, mich daran erinnernd, dass er meinte, auch lieber alleine sein zu würden.

Er öffnet seine Tasche und holt mit einem Lächeln seine Kamera heraus. „Ich fotografiere“, strahlt er, während er die Kamera zurück tut. [Also war das dieses Klickgeräusch.

„Du fotografierst?“, frage ich, etwas unfreundlicher klingend, als ich eigentlich vorhatte. „Es tut mir Leid, es dir sagen zu müssen.. ehm...“ Ich breche ab, als ich bemerke, dass ich seinen Namen nicht kenne.

„Gabe“, meint er, mir die Hand hinhaltend.

„Ich bin William“, sagte ich ihm und starre seine Hand misstrauisch an. Er nimmt sie runter, doch scheint sich nicht von mir beleidigt zu fühlen. „Aber ja, es tut mir Leid, es dir sagen zu müssen, Gabe, aber hier gibt es nichts zu fotografieren“, meine ich, meine Hände benutzend, um ihm zu zeigen, wie tot und leer der Wald wirkt.

„Du suchst einfach nur nicht hart genug“, grinst er. Ich suche nicht hart genug? Ich wandere fast jeden Tag meines verdammten High School Lebens und er sagt mir, ich [suche nicht hart genug? Ich habe zu großer Wahrscheinlichkeit mehr Schönheit gesehen, als er sich jemals vorstellen könnte. „Du siehst nicht das, was ich sehe“, meint er, während er sich hinunter beugt und einen kleinen Stein aufhebt. „Hier“ Er gibt mir den Stein, den ich nun genauer betrachte.

„Wow“, meine ich schließlich. Er ist wirklich irgendwie schön. Der Stein ist blau und wenn du draufschielst, erscheint er fast wie ein kleiner Totenkopf. Außerdem glänzt . Als wäre er nass. „Es muss einen Bach oder Fluss hier in der Nähe geben“, sage ich. Er nickt nur.

„Halte den mal flach in deiner Hand“, sagt er schließlich und holt die Kamera aus seiner Tasche. Ich frage ihn nicht wieso, sondern tu einfach das, was er mir sagt. [Klick „Danke“, lächelt er, als er weitergeht. Ich lege den Stein zurück auf den Boden und höre ein weiteres Klicken.

„Hast du noch etwas anderes gefunden?“, frage ich, mich wundernd, was er jetzt fotografiert hat. Er schüttelt seinen Kopf, geht ein paar Schritte weiter und korrigiert sich dann:

„Fluss“ Mehr sagt er nicht, doch er deutet auf den Strom links von ihm. Ich lauf auf seine Seite, um den Fluss zu sehen und als ich ihn sehe, ist es mir egal, wie tot und bedrückend dieser Wald ist. Der Fluss glitzert und ist wunderschön und... kalt!

„Ah!“, rufe ich, als Gabe mich vorsichtig nassspritzt. „Das ist eiskalt“ Gabe ist es offensichtlich jedoch egal, wie kalt das Wasser ist, denn er kniet direkt neben dem Fluss und hält seine Hände hinein, lächelnd und die Augen geschlossen. „Du wirst dich unterkühlen“, meine ich vorsichtig.

„Man lebt nur einmal“, antwortet er, noch immer mit geschlossenen Augen. Ich werfe einen Blick auf das Lächeln auf seinem Gesicht und seufze. Wie kann er so.. sorglos sein? Und so glücklich? „Na los, ich guck auch nicht“, zieht er mich auf. Mein Blick wandert zwischen dem Fluss und Gabes Lächeln hin und her.

„Ich hasse dich“, seufze ich, während ich mich neben ihn knie und meine Hände in den Dreck ins seichte Ende des Wassers gleiten lasse. Meine Augen schließen sich automatisch und... was zur Hölle? Warum fühlt sich das so gtu an? Alles, was das ist, ist Dreck und Wasser. Ich erkälte mich noch. Und trotzdem ist es irgendwie so entspannend. Beruhigend.

„Ich habs dir doch gesagt“, flüstert Gabe, fast scheint es so, als hätte er meine Gedanken gelesen. [Klick. Ich öffne meine Augen, um ihn anzusehen, doch er kniet nicht mehr am Fluss. Er hantiert mit seiner Tasche herum und geht den Weg wieder hinauf.

„Hast du gerade ein Bild von mir gemacht?“, frage ich ungläubig. Er bleibt stehen, grinst und geht dann weiter, in einem deutlich schnelleren Tempo. „Dummkopf“, knurre ich, dann stehe ich auf und folge ihm, um das verdammte Bild zu löschen.

„Gabe!“, rufe ich, rennend, um zu ihm aufzuschließen. Doch dann halte ich an und runzle die Stirn. Wann bin ich jemals gerannt? Wann hab ich jemals den Namen von jemandem gerufen? Wann hab ich jemals den Namen von jemandem [gesagt? [Das Bild, denke ich mir, konzentrier dich einfach auf das Bild. Erneut renne ich ihm hinterher und finde ihn auf einem großen Stein sitzend, die Kamera in der Hand.

„Netter Lauf“, meint er grinsend.

„Lösch das Bild“, antworte ich ihm augenblicklich. Ich gebe mir große Mühe, ärgerlich zu wirken, doch der Ton, in dem ich das sage, bringt mich nur selbst zum Lachen. Gabe lacht auch, dann rückt er zur Seite und macht etwas Platz neben sich. Ich setze mich schnell neben ihn. „Das ist peinlich“, stelle ich fest.

„Warum?“, fragt er mich verwirrt. Ich könnte mich schlagen, als mir klar wird, dass, nur weil [ich normalerweise nicht so nah an Leute herankomme, es nicht gleich heißt, dass [Gabe es auch nicht tut.

„Egal“, flüstere ich, „lösch einfach nur das Bild.“

„Warum?“, fragt er enttäuscht. „Es ist gut geworden. Du bittest mich gerade darum, meine Kunst wegzuwerfen. Meine Arbeit.“ Er dreht sich herum, sodass er mir nun gegenüber sitzt. Ich überlege mir, ob ich, wenn ich schon so nah an ihm dran bin, ich vielleicht auch lernen könnte, mich wie ein normaler Mensch zu verhalten, also drehe ich mich ebenfalls um und sehe ihm jetzt genau ins Gesicht.

„Ich habe trotzdem nie zugestimmt, dein Thema zu sein“, meine ich. Er runzelt nur die Stirn, meint dann:

„Guckst du es dir wenigstens an?“ Er klingt genervt. Warum klingt er genervt? Ich sollte genervt sein: Er hat mich ohne meine Erlaubnis fotografiert. Gabe drückt einen kleinen Knopf auf der Kamera und reicht sie mir.

„Okay.. Das ist wirklich irgendwie ganz gut“, gebe ich seufzend zu. Und es ist wahr. Ich ruiniere das Bild ausnahmsweise mal nicht. Überraschung.

„Hab ich doch gesagt“, sagt er leise. „Los, schau dir die anderen an.“ Ich drücke auf einen kleinen Knopf mit einem Pfeil, in der Hoffnung, es ist der richtige Knopf. Gottseidank ist er das und ich mache die Kamera nicht kaputt.

„Oh“, sage ich, emotionslos. Ich bin nur deshalb emotionslos, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll. Iich drücke erneut auf den Knopf. „Oh.“ Noch einmal. „Oh...“

„Sei nicht sauer“, Gabe sieht mich an. Ich zucke mit den Schultern. Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll.

Ich bin in jedem einzelnen Bild. Entweder mein ganzer Körper, mein Gesicht, mein Fuß, was auch immer. Er hat mich in jedes einzelne Bild gebracht. Und irgendwie hat er mehr als nur einen Ausdruck festgehalten.

„Ich hab dir doch gesagt, dass Schönheit in diesem Wald ist“, flüstert er. „Du konntest sie nur nicht sehen.“
 
 
mood: purple
 
 
 
sarah jane: lead vocalistssilversteinsare on August 23rd, 2009 09:34 pm (UTC)
you should try a 'straight' storyline. lol like moi and alex of mayday parade. we could have be-youuu-tiful freckled children. also, get on aim sometime -- i had to change to maydayparadesare.

xo!

also on twitter i am silversteinsare.
ten_talents: rou es shitten_talents on September 5th, 2009 12:50 pm (UTC)
i am confused. sorry. what exactly you want to tell me? :_:
ahhh aim. i'm getting a new one, i guess. and twitterrrrr... i'll follow you! (: